Gesunde Städte-Netzwerk

Die „GesundRegion Wümme-Wieste-Niederung“ ist Mitglied im „Gesunde Städte-Netzwerk“ Deutschland

Seit Mail 2011 ist die GesundRegion Mitglied im Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland.

Neben rund 70 weiteren Städten und Kreisen ist die „GesundRegion“ die erste  Region, welche sich für die Teilnahme an dem 1989 in Frankfurt gegründeten „Gesunde Städte-Netzwerk“ beworben hat. Das Netzwerk sieht sich als Teil der „gesunden Städte“ Bewegung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Der Anfang der Bewegung ist auf die 1986 verabschiedete „Ottawa-Charta“ zurückzuführen. Ein wesentliches Ziel des Netzwerkes ist die Gesundheitsförderung im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Umwelt, Arbeits- und Lebensbedingungen sollen so gestaltet werden, dass sie der Gesunderhaltung dienen.

Das Gesundheitsverständnis, welches die Bürgerinnen und Bürger der „GesundRegion“ in ihrem „Regionalen Entwicklungskonzept“ bei der Bewerbung um die zwei Millionen Euro „Leader-Fördermittel“ der Europäischen Union festgeschrieben haben, stieß bei den anderen Teilnehmern des Bundeskongresses auf ein reges Interesse. Insbesondere die weit gefasste Definition dessen was förderlich für die Gesunderhaltung ist, war Gegenstand vieler Gespräche die Karin Inama mit anderen Teilnehmern des Netzwerks geführt hat.

Dieses breite Gesundheitsverständnis findet sich auch in einer Vielzahl der in der „GesundRegion“ geplanten oder bereits unterstützten Projekte wieder. An erster Stelle ist hier das Leitprojekt „Gesundheitskompetenzzentrum“ zu nennen, welches eine beispielhafte Verbindung klassischer Medizin und alternativer Heilmethoden erschaffen soll. Aber auch die Wassertretstelle in Stuckenborstel, an der Spaziergänger etwas für Kreislauf und Durchblutung tun können oder das Landkino an der „Fintauschule“ in Lauenbrück, welches den Bürgern das Kino zurück vor die Haustür holt und Menschen nicht nur zum Filme gucken zusammenbringt, tragen auf unterschiedliche Weise zur Gesunderhaltung bei indem sie körperliche Aktivität fördern und soziales Miteinander begünstigen.

Seit Mai 2012 ist der „GesunderPunkt“ als weiteres wichtiges Projekt der Gesundheitsförderung hinzugekommen. Mit der Auszeichnung von Betrieben und Institutionen  der Lebensmittelbranche, die eine bewusste und auch regionale Ernährung fördern bzw. ermöglichen, soll das Thema Ernährung in das Alltagsbewusstsein gerückt werden.