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Regionalmanagerin:
Dipl.-Ing. Ulrike Meyer
Tel.: 04205 / 31 70 64
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1. Vorsitzende der LAG
Käthe Dittmer-Scheele
Tel.: 04263 / 93 08-0
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2. Vorsitzender der LAG
Bernd Braumüller
Tel.: 04261 / 81 999-0

Leader


Die Leader-Methode ist der Schwerpunkt Vier der EU-geförderten ländlichen Entwicklung, der so genannten ELER-Förderung (Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums). Leader ist damit in das Hauptprogramm integriert, also kein eigenständiges Programm.

Die Entwicklungspolitik ist wiederum Bestandteil der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU, durch welche die wirtschaftlichen, sozialen und umweltrelevanten Herausforderungen in den ländlichen Gebieten bewältigt werden sollen.

Die Leader-Initiative wurde bereits im Jahr 1991 gestartet und hat seit dem das Ziel, die ländliche Entwicklungspolitik insbesondere durch neu gebildete Gemeinschaften vor Ort zu fördern und ihnen Methoden an die Hand zu geben, mit denen lokale Partner und Akteure bei der Lenkung der zukünftigen regionalen Entwicklung beteiligt werden.

Im Mittelpunkt der ländlichen Entwicklung stehen die Regionen, da erkannt wurde, dass zukunftsfähige Politik sich nicht länger nur auf einzelne Orte und Gemeinden beschränken kann. Viele Herausforderungen und Probleme lassen sich nur in neuen Kooperationsformen zwischen mehreren Gemeinden lösen.
Auf der Grundlage von gemeinsam erarbeiteten Regionalen Entwicklungskonzepten (REK) soll die Lebensqualität dauerhaft verbessert werden, indem die ländlichen Regionen als Lebens-, Wohn-, Arbeits-, Erholungs-, Sozial- und Naturraum gestärkt werden.

Hierbei gilt es die regionalen Besonderheiten für ein eigenständiges Profil zu nutzen und weiterzuentwickeln, wobei insbesondere nachhaltige, innovative Konzepte und Projekte umgesetzt werden sollen.
Diese regionale Entwicklungsstrategie wird getragen von privat-öffentlichen Partnerschaften sowie von einer breiten Bürgerbeteiligung mit demokratischen Spielregeln. Durch neue Kooperationsformen zwischen Politik, Verwaltung, BürgerInnen, Wirtschaft, Initiativen, Vereinen, Sozialpartnern, sowie diversen anderen lokalen und regionalen Akteuren werden verschiedene gesellschaftspolitische Bereiche besser vernetzt und integrativ betrachtet. Dieses Grundprinzip wird als „Bottom-up-Ansatz“ bezeichnet, welches auch dazu dient, Informationen besser zu verteilen, vorhandenes Know-How zu nutzen, voneinander zu lernen und gemeinsam zu arbeiten.

In allen Leader-Regionen steuern und organisieren Lokale Aktionsgruppen (LAG) die regionalen Entwicklungsprozesse und sind zudem Träger der partizipativen Strategien.



Quelle: Fact Sheet. Der Leader-Ansatz der Europäischen Komission, 2006, S.8


Quelle: Fact Sheet. Der Leader-Ansatz der Europäischen Komission, 2006, S.9

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Weiteres Informationsmaterial:


Organigramm_farbig.ppt (28 kb)

Leader-Aufteilungsschlüssel Kofinanzierung der Gemeinden



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